Früher HIV-Test verhindert AIDS

09 April 2018

Neue Broschüre der Deutschen AIDS-Hilfe mit Hilfestellungen an alle Hausarztpraxen in Deutschland / Mehr als 1.000 Aids-Erkrankungen jährlich wegen nicht diagnostizierter HIV-Infektionen / HIV-Spezialist: „Ärzte haben Schlüsselrolle“

„Was hätten Sie bei Regina diagnostiziert?“ – Diese Frage stellt die Deutsche AIDS-Hilfe in diesen Tagen Deutschlands Hausärzt_innen. Mehr als 50.000 Praxen bekommen im April 2018 die Broschüre „HIV früh erkennen – Aids vermeiden“ der Kampagne „Kein Aids für alle!“ zugeschickt. Sie soll Ärzt_innen helfen zu erkennen, wann ein HIV-Test angebracht ist und diesen Patient_innen möglichst frühzeitig anzubieten.

Der Grund: Jedes Jahr erkranken in Deutschland mehr als 1.000 Menschen an Aids oder einem schweren Immundefekt, weil sie nichts von ihrer HIV-Infektion wissen und deswegen nicht behandelt werden können. Oft haben sie vorher mit vielfältigen Symptomen, die auf einen Immundefekt hinweisen, Praxen besucht, ohne dass ein HIV-Test durchgeführt wurde.

Rund 12.700 Menschen leben in Deutschland nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts unwissentlich mit HIV – teilweise schon viele Jahre. Ihnen droht eine vermeidbare Aids-Erkrankung, während eine Behandlung ihnen ein langes und weitgehend normales Leben ermöglichen würde.

Den kompletten Beitrag zu diesem Thema gibt es hier zu lesen:

https://www.aidshilfe.de/meldung/frueher-hiv-test-kein-aids

Autorin / Autor
Robert Sandermann
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